Homophob beleidigt

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.834710.php

Gestern Nachmittag beleidigte ein Unbekannter eine Transfrau in Kreuzberg. Nach ersten Ermittlungen stieg die Frau gegen 14.50 Uhr am U-Bahnhof Gneisenaustraße aus einem Zug der Linie U7, als sie dabei von einem unbekannten Mann homophob beleidigt wurde. Die Beleidigte machte daraufhin ein Foto von dem Unbekannten, worauf dieser versuchte sie zu treten. Er forderte darüber hinaus die Löschung des Fotos. Kurz darauf trat ein weiterer Unbekannter hinzu, forderte ebenfalls die Löschung des Fotos und zeigte dabei eine Sprühdose mit Reizgas vor. Unter dem Eindruck dieser Drohung löschte die 45-Jährige das Foto. Die beiden Unbekannten wandten sich im Anschluss einem weiteren Fahrgast zu, der die Handlung gefilmt hatte. Diesen Moment nutzte die Transfrau, um den Bahnsteig zu verlassen. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

Polizeimeldung vom 06.08.2019
Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 1905

Polizeilicher Staatsschutz ermittelt

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.834187.php

Unbekannte beleidigten und schlugen gestern Nachmittag in Marzahn. Nach Zeugenaussagen waren gegen 16.30 Uhr eine 21-jährige Transperson in Begleitung eines 18-Jährigen und einer 15-Jährigen auf der Allee der Kosmonauten zu einem Kurz- und Gebrauchswarengeschäft unterwegs. Auf dem Weg dorthin trafen sie auf zwei unbekannte jugendliche oder heranwachsende Männer, mit denen sie in einen verbalen Streit gerieten. Im Verlauf des Streites beleidigten die beiden den 21-jährigen Transmann wiederholt homophob. Nachdem der Beleidigte und seine Begleiter das Geschäft wieder verlassen hatten und sich zu einer nahe gelegenen Bushaltestelle begaben, trafen sie dort erneut auf die beiden Unbekannten. Diese waren in Begleitung von zwei weiteren unbekannten Männern, so dass die feindselige Gruppe nun zu viert war. Erneute Provokationen gegen die Transperson ignorierte diese, sodass sich drei der Vierergruppe auf den 18-Jährigen stürzten und diesen zu Boden schlugen. Dort sollen sie auch wiederholt gegen den Kopf des Niedergeschlagenen getreten haben. Als der 21-Jährige die Polizei alarmierte, flüchtete das Quartett unerkannt. Alarmierte Rettungskräfte versorgten den 18-Jährigen zunächst am Ort, brachten ihn jedoch anschließend zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Auch die 15-Jährige wurde durch Sanitäter zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht, da sie deutlich unter Schock stand.

Polizeimeldung vom 04.08.2019
Marzahn-Hellersdorf

Nr. 1896

25-Jähriger volksverhetzend beleidigt und angespuckt

https://polizei.brandenburg.de/pressemeldung/25-jaehriger-volksverhetzend-beleidigt-u/1562600

Als ein 25-jähriger Deutscher am Samstagnachmittag (27.07.2019) gerade aus einer Straßenbahn ausgestiegen war, wurde er unvermittelt von einem 19-jährigen Syrer angespuckt und antisemitisch beleidigt. Der 25-Jährige, der eine Kippa trug, alarmierte unverzüglich über den Notruf die Polizei. Die Polizei des Landes Brandenburg verständigte, wegen der räumlichen Nähe zum Potsdamer Hauptbahnhof die Bundespolizei, durch die noch vor dem Bahnhof der Täter festgestellt werden konnte. Auch ein 17-jähriger Begleiter wurde vor Ort festgestellt, da von ihm aber nach ersten Erkenntnissen keine Handlungen ausgegangen sind, wird er als Zeuge in dem nun eröffneten Strafverfahren geführt.

Die Polizei nahm eine Anzeige wegen Volksverhetzung auf und entließ den 19-Jährigen nach Feststellung der Personalien und einer ladungsfähigen Anschrift wieder.

(Verantwortlich: Polizeidirektion West, Pressestelle)

Durch das Medienportal haolam.de wurde ebenfalls bekannt, dass der Geschädigte der Straftat auch homophob beleidigt wurde. Mehr dazu unter: https://haolam.de/artikel/Deutschland/38323/Antisemitischer-und-homophober-Angriff-in-Potsdam.html

Jugendliche beschädigen Fahne

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.832498.php

Zwei bisher unbekannte Jugendliche oder junge Männer haben in der vergangenen Nacht in Köpenick versucht eine Regenbogenfahne in Brand zu setzen. Nach Angaben von Zeugen sei einer der beiden Unbekannten gegen 0.30 Uhr den Fahnenmast vor dem Köpenicker Rathaus in der Straße Alt-Köpenick hinauf geklettert und hatte dann mehrfach versucht, die gehisste Regenbogenfahne zu entzünden. Der zweite Unbekannte hatte ihm zuvor beim Erklimmen des Mastes geholfen. In der Fahne war jedoch lediglich ein kleines Brandloch entstanden. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten anschließend. Die Zeugen filmten die Tat und stellten das Video der Polizei zur Verfügung. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung mit homophobem Hintergrund dauern an.

Polizeimeldung vom 28.07.2019
Treptow-Köpenick

Nr. 1833

19-Jähriger beleidigt andere Fahrgäste

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.832497.php

Ein alkoholisierter 19-Jähriger hat gestern Abend (27.07.2019) in der U-Bahn mehrere Fahrgäste beleidigt und bedroht. Nach Angaben von Zeugen, hatte der junge Mann zunächst in einem Zug der Linie U 3 mehrfach zwei unbekannt gebliebene Männer homophob beleidigt, die T-Shirts mit Regenbogenflaggen trugen. Eine 72-Jährige hatte den alkoholisierten 19-Jährigen daraufhin aufgefordert, das zu unterlassen, woraufhin er auch sie mehrfach beleidigte. Die beiden zuerst beleidigten Männer verließen die Bahn, dafür richtete sich die Wut des jungen Mannes nun gegen mehrere andere Fahrgäste, die ihren Unmut über dessen Verhalten äußerten. Er beleidigte und bedrohte sie und gab volksverhetzende Äußerungen von sich. Als die Zeugen schließlich die Polizei verständigt hatten und gemeinsam mit der ebenfalls alkoholisierten 61 Jahre alten Mutter des 19-Jährigen die Bahn verließen, fuhr dieser weiter. Seine Mutter nannte den Polizisten jedoch seinen Namen. Die Ermittlungen wegen Beleidigung, Bedrohung und Volksverhetzung dauern an.

Polizeimeldung vom 28.07.2019
Charlottenburg-Wilmersdorf

Nr. 1832

Alkoholisiert und Fahrgäste homophob beleidigt

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.832490.php

Nach einer Beleidigung gestern Abend (26.07.2019) in Weißensee musste sich ein 57-Jähriger einer Blutentnahme unterziehen. Zeugenaussagen zufolge zeigte der Mann gegen 18.05 Uhr in einer Tram der Linie 12 an der Kreuzung Berliner Allee/Albertinenstraße/Pistoriusstraße mehrfach den Hitlergruß. Anschließend soll er zudem weibliche Fahrgäste homophob beleidigt und eine von ihnen am Unterarm gegriffen und sie gegen die Tür der Straßenbahn geschubst haben. Eintreffende Beamte nahmen deutlichen Alkoholgeruch bei dem aggressiven Mann wahr. Eine freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab bei ihm einen Wert von etwa 2,1 Promille. Der Pöbelnde wurde anschließend in ein Gewahrsam gebracht. Hier musste er sich einer Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Danach konnte er seinen Weg fortsetzen. Die Frau blieb unverletzt.

Polizeimeldung vom 27.07.2019
Pankow

Nr. 1826

Hilfsbereiten Passanten beleidigt

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.832433.php

In Friedrichshain wurde heute Morgen ein Mann homophob und fremdenfeindlich beleidigt. Gegen 7 Uhr bemerkte der Passant auf dem Gehweg Warschauer Straße Ecke Revaler Straße eine Frau, die kurz zuvor von Unbekannten mit Pfefferspray angegriffen worden sein soll. Als der 28-Jährige die Frau ansprach und ihr seine Hilfe anbot, soll die Frau ihn abgewiesen und dabei homophob sowie fremdenfeindlich beleidigt haben. Auch während der Anzeigenaufnahme durch die alarmierten Polizeikräfte setzte die 41-Jährige ihre Beleidigungen fort. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den beiden angezeigten Fällen dauern an.

Polizeimeldung vom 26.07.2019
Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 1816

 

Fremdenfeindlich und homophob beleidigt

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.831111.php

Zwei Männer stießen gestern Nachmittag (22. Juli 2019) eine fremdenfeindliche und eine homophobe Beleidigung in Neukölln aus. Gegen 14.30 Uhr liefen zwei Frauen, 37 und 41 Jahre alt, auf der Weichselstraße an einem An- und Verkaufsgeschäft vorbei. In diesem Moment verließen gerade zwei Männer das Geschäft. Einer der Männer stieß dabei, in den Laden gerichtet, eine fremdenfeindliche Beleidigung aus. Der andere sah die beiden Frauen an und beleidigte sie homophob. Anschließend stiegen beide Männer auf Fahrräder und entfernten sich unerkannt in Richtung Sonnenallee. Nach Angabe der beiden Frauen befand sich zum Zeitpunkt der Beleidigung nur der Verkäufer im Geschäft. Sie nahmen an, dass ihm die fremdenfeindliche Beleidung galt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen.

Polizeimeldung vom 23.07.2019
Neukölln

Nr. 1781

Mann homophob beleidigt und geschlagen

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.830550.php

In Friedrichshain soll gestern Abend ein Mann einen anderen Mann erst angesprochen und dann geschlagen haben. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll der 27-Jährige den 48-Jährigen am Boxhagener Platz aufgrund seiner getragenen Hose zunächst homophob beleidigt und dann zweimal mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben. Der Geschlagene alarmierte die Polizei, die den mutmaßlichen Schläger noch vor Ort antraf und überprüfte. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 27-Jährige bereits per Haftbefehl wegen Raubes gesucht wird. Sie nahmen ihn fest und überstellten ihn der Justiz. Ein Tütchen mit mutmaßlichem Cannabis, das er bei sich trug, beschlagnahmten sie zuvor noch. Verletzungen trug der 48-jährige Angegriffene nicht davon.

Polizeimeldung vom 19.07.2019
Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 1757

Familie beleidigt

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.828898.php

Ein 51-Jähriger hat gestern Abend in Biesdorf gemäß Zeugenaussagen mehrfach eine Familie beleidigt. Die Zeugen hatten gegen 18.30 Uhr die Polizei verständigt, nachdem sie mitbekommen hatten, wie der Mann der vierköpfigen Familie zunächst von seinem Balkon im Wildrosenweg aus mehrfach den Mittelfinger gezeigt und dieser etwas zugerufen hatte. Anschließend sei der Mann der Familie mit seinem Hund gefolgt und hatte ihnen immer wieder fremdenfeindliche Beleidigungen zugerufen. Als die beiden Zeuginnen sich in das Geschehen einmischten, sprach er ihnen gegenüber homophobe Beleidigungen aus. Gegen ihn wird nun wegen fremdenfeindlicher und homophober Beleidigung ermittelt.

Polizeimeldung vom 15.07.2019
Marzahn-Hellersdorf

Nr.1728

Sachbeschädigungen mit homophoben Hintergrund

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.826759.php

Unbekannte begingen in der vergangenen Nacht auf einem Grundstück in Schmargendorf Sachbeschädigungen an einem abgestellten Auto und einem Wohnhaus. Der 60-jährige Eigentümer alarmierte heute Vormittag die Polizei zu seinem Haus und zeigte die Beschädigungen an, die zwischen 23 Uhr gestern Abend und 9 Uhr heute Morgen erfolgt sein müssten. Die Motorhaube des Mercedes und eine Hauswand waren mit homophoben Worten besprüht worden. Außerdem wurden drei Reifen des Wagens zerstochen und das Fenster der Beifahrertür eingeschlagen. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

Polizeimeldung vom 08.07.2019
Charlottenburg-Wilmersdorf

Nr. 1677

Vor Club beleidigt und geschlagen

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.826465.php

Vor einem Club in Charlottenburg kam es heute früh zu einer Auseinandersetzung. Gegen 3.20 Uhr alarmierten Passanten die Polizei zu dem Lokal in der Joachimsthaler Straße. Dort zeigte eine 28-jährige Frau, die dort Gast war, an, dass sie von einem Besucher des Clubs mit der Faust ins Gesicht geschlagen und homophob beleidigt worden sei. Der Tatverdächtige war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme nicht mehr am Ort. Die Personalien des 21-Jähigen wurden anhand von Zeugenaussagen ermittelt. Die 28-Jährige erlitt eine Verletzung im Gesicht und wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

Polizeimeldung vom 06.07.2019
Charlottenburg-Wilmersdorf

Nr. 1652