Nach homophobem Übergriff – Belohnung ausgelobt

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.683350.php

Zu einem homophoben Übergriff, der sich am Mittwoch, den 8. März 2018 in Neukölln ereignet hat, suchen die Staatsanwaltschaft Berlin und die Ermittler des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt nach Zeugen.
Gemeinsam mit seinem 27 Jahre alten Lebensgefährten lief ein 24-Jähriger gegen 23.40 Uhr über einen Spielplatz in der Mainzer Straße. Zwei junge Männer sprachen sie an, worauf das Paar jedoch zunächst nicht reagierte und von den beiden verfolgt wurde. Plötzlich erhielt der 24-Jährige einen Faustschlag ins Gesicht und einen Messerstich in den Oberschenkel. Zusammen mit seinem Lebensgefährten rettete er sich letztlich in eine Bar. Die beiden Angreifer flüchteten. Der Verletzte kam anschließend zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Die Ermittler fragen:

  • Wer hat die Tat beobachtet?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Zeugen werden gebeten, sich bei der Fachdienststelle des Polizeilichen Staatsschutzes unter der Telefonnummer (030) 4664-953128 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat führen, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von bis zu 5.000,- Euro (fünftausend EURO) ausgelobt.
Die Belohnung ist ausschließlich für Personen aus der Bevölkerung bestimmt, nicht für solche, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Personen, die an der Tat beteiligt waren, sind von einer Zuteilung ausgeschlossen. Die Verteilung der Belohnung findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt.

Erstmeldung Nr. 0542 vom 9. März 2018: Homosexueller mit Messer attackiert
Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen eines homophoben Übergriffs, der in der Nacht vom vergangenen Mittwoch zum Donnerstag in Neukölln geschah. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein 24-Jähriger gegen 23.40 Uhr zusammen mit seinem 27-jährigen Lebensgefährten in der Mainzer Straße unterwegs, wobei sie ihre Arme untergehakt hatten. Sie wurden dann von zwei Jugendlichen angesprochen und nach Zigaretten gefragt, woraufhin sie ohne zu reagieren weitergingen. Die beiden Unbekannten folgten ihnen und der Jüngere bekam plötzlich einen Schlag gegen den Kopf und anschließend einen Messerstich in den Oberschenkel. Der Verletzte rettete sich zusammen mit seinem Partner, der nicht angegriffen wurde, in eine nahegelegene Bar, wo Gäste einen Rettungswagen und die Polizei alarmierten. Die Angreifer flüchteten unerkannt. Der 24-Jährige kam in ein Krankenhaus, wo die Stichwunde versorgt werden musste. Lebensgefahr besteht nicht.

 

Polizeimeldung vom 17.12.2018
Neukölln
Nr. 2636

 

Männer homophob beleidigt und geschlagen

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.762780.php

Wegen des Verdachts der homophoben Beleidigung und Körperverletzung muss sich nun ein Mann verantworten, der heute früh zwei Männer in Moabit attackiert und geschlagen hat. Nach Auskunft der beiden Betroffenen im Alter von 22 und 26 Jahren haben sie gegen 6.30 Uhr händchenhaltend die Kreuzung Beussel- Ecke Turmstraße überquert. Ein 30-jähriger Mann habe sie daraufhin homophob beleidigt. Nach einem kurzen Wortwechsel sei der Tatverdächtige auf die beiden Männer zugegangen und habe dem 22-Jährigen mit der Faust in das Gesicht geschlagen. Es soll nun ein Gerangel entstanden sein, bei dem der Pöbler auch dem 26-Jährigen in das Gesicht geschlagen und dessen Brille beschädigt haben soll. Die von Zeugen alarmierten Polizisten konnten den aggressiven Schläger nicht beruhigen und mussten ihn fesseln. Da er im Verdacht stand, Alkohol getrunken zu haben, wurde zunächst ein Atemalkoholtest bei ihm durchgeführt, der einen Wert von rund 1 Promille ergab. Anschließend kam der Tatverdächtige wegen einer Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Behandlung zu einer Polizeidienststelle. Der 22-Jährige erlitt bei dem Angriff einen Nasenbeinbruch und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Sein Begleiter erlitt eine Platzwunde im Gesicht, die ambulant behandelt werden musste. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die weiteren Ermittlungen.  

Polizeimeldung vom 02.12.2018
Mitte
Nr. 2528

 

Denkmal beschmiert

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.762765.php

Unbekannte beschmierten heute früh das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Tiergarten. Der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes alarmierte gegen 7 Uhr die Polizei in die Ebertstraße, nachdem er die Beschädigung an dem Denkmal festgestellt hatte. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.

Polizeimeldung vom 01.12.2018
Mitte
Nr. 2513

 

Antisemtisch und homophob beleidigt

Über die Internetwache zeigte ein Mann an, gestern Nachmittag von einem anderen Mann in Grunewald beleidigt und verletzt worden zu sein. Seiner Anzeige zufolge sei er gegen 15:45 Uhr am S-Bahnhof Grunewald aus Versehen gegen den Unbekannten gestoßen, woraufhin dieser den 33-Jährigen sofort antisemitisch und homophob beleidigt haben soll. Als er eine Beleidigung erwiderte, habe ihn der Unbekannte geschlagen, so dass er zu Boden gegangen sei. Hierbei soll er sich am Knie und im Gesicht verletzt haben.

 
Nr. 2493

Küssende geschlagen

Weil sie sich küssten wurden zwei Männer gestern Nacht in Mitte geschlagen. Kurz vor 23 Uhr stiegen zwei 18-Jährige am Rosenthaler Platz in eine Tram der Linie M8. Nachdem sie sich hinsetzten tauschten sie einige Küsse. Dies sah ein direkt vor ihnen sitzender Unbekannter, drehte sich um und fasste einem der beiden Fahrgäste ins Gesicht. Anschließend beschimpfte und beleidigte er die beiden homophob. Kurz darauf erschien ein zweiter Unbekannter und unterhielt sich kurz mit dem Beleidiger. Anschließend gingen beide zu den 18-Jährigen zurück und der Pöbler schlug einem mit der Hand ins Gesicht. Nur das Dazwischentreten eines unbekannt gebliebenen Zeugen konnte weitere Attacken verhindern und die Verliebten gingen in den hinteren Teil der Tram, bis sie an der Haltestelle Allee der Kosmonauten ausstiegen und auf einer Polizeidienststelle eine Strafanzeige erstatteten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

Polizeimeldung vom 22.11.2018
Mitte
Nr. 2444

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.760200.php

Gäste im Lokal homophob beleidigt

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.753814.php

Von zwei bislang unbekannten Männern wurden mehrere Gäste eines Lokals in der vergangenen Nacht homophob beleidigt. Gegen 22.20 Uhr rissen zwei Männer die Tür des Lokals in der Motzstraße auf, warfen mehrere Eier in den Schankraum und beleidigten die Gäste. Anschließend entfernten sich die Pöbler unerkannt. Von einigen Gästen wurde die Kleidung sowie der Schankraum durch die geworfenen Eier beschmutzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen wegen der homophoben Beleidigungen.

Polizeimeldung vom 01.11.2018
Tempelhof-Schöneberg
Nr. 2300

 

Paar homophob beleidigt

In der vergangenen Nacht beleidigten Unbekannte ein Paar in Mitte. Den Angaben der beiden 33- und 44 Jahre alten Männer zufolge standen sie gegen 1.30 Uhr an einer Straßenbahn-Haltestelle in der Oranienburger Straße, als drei Unbekannte auf sie zukamen und sie homophob beleidigt haben sollen. Anschließend flüchtete das Trio in Richtung Monbijoupark. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.
 
Polizeimeldung vom 29.10.2018
Mitte
Nr.2279

Sachbeschädigung an Denkmal

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.746579.php

In Tiergarten wurde ein Denkmal beschädigt. Alarmierte Polizisten sprachen heute Mittag mit einer Verantwortlichen, die angab, dass das „Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen“ im Großen Tiergarten in Höhe Ebertstraße von Unbekannten beschädigt worden war. Die Berußung konnte bereits entfernt werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Polizeimeldung vom 07.10.2018
Mitte
Nr 2102

 

Homophober Übergriff

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.743655.php

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen zu einem homophoben Übergriff gestern Nachmittag in Neukölln übernommen. Eine Gruppe junger Männer, so die Angaben des 20 Jahre alten Angegriffenen, soll ihn vor seiner Wohnung in der Zeitzer Straße gegen 15 Uhr angesprochen und homophob beleidigt haben. Anschließend ging der junge Mann in seine Wohnung. Kurz darauf soll ein Täter einen Stein auf ein Fenster der Wohnung geworfen und mit diesem die Scheibe durchschlagen haben. Glücklicherweise wurde der 20-Jährige nicht verletzt. Anschließend sei die Gruppe geflüchtet.

Polizeimeldung vom 27.09.2018
Neukölln
Nr.2014
 

Ermittlungen nach Hasskriminalität

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.737202.php

Nach einem Fall von Hasskriminalität gestern Abend in Mitte hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen übernommen. Nach bisherigen Ermittlungen alarmierte ein 35-Jähriger gegen 18.50 Uhr die Polizei zur Tramhaltestelle in der Karl-Liebknecht-Straße, nachdem er von einem Mann homophob beschimpft worden sein soll. Der Beschimpfte habe dann den Mann angesprochen und nach seinen Personalien gefragt. Daraufhin soll ihm der Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der Tatverdächtige stieg dann in eine Straßenbahn der Linie M4, woraufhin ihm der Geschlagene folgte. An der Haltestelle in der Straße Am Friedrichshain verließen die beiden Männer die Tram. Dort trafen die hinzugerufenen Polizisten den 35-Jährigen und den Tatverdächtigen an und nahmen die Personalien auf. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 52-jährige Tatverdächtige, der sich von dem 35-Jährigen bedrängt gefühlt haben soll, entlassen. Der Angegriffene hatte leichte Gesichtsverletzungen erlitten und verzichtete auf eine ärztliche Behandlung.

Polizeimeldung vom 09.09.2018
Mitte
Nr. 1876

Mann in Frauenkleidern von Unbekannten attackiert

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.731596.php

In Neukölln attackierten zwei bisher Unbekannte gestern Abend einen 25 Jahre alten Mann. Nach Angaben des 25-Jährigen und seines 26 Jahre alten Begleiters, hätten die beiden Unbekannten sie gegen 21.45 Uhr in der Herthastraße angesprochen und bedrängt. Sie hätten die beiden Männer dann mehrfach beleidigt und auf den 25-Jährigen, der Frauenkleidung trug, eingeschlagen und eingetreten. Schließlich hätten die Angreifer einen Kleinpflasterstein genommen und mit diesem mehrfach den inzwischen am Boden Liegenden beworfen. Der Angegriffene erlitt eine Verletzung am Arm und wurde von alarmierten Rettungskräften vor Ort behandelt. Aufgrund seines psychischen Zustandes entschied eine Ärztin, ihn über Nacht zur Beobachtung in einem Krankenhaus unterzubringen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.  

Polizeimeldung vom 22.08.2018
Neukölln
Nr. 1728

Homophob beleidigt und geschlagen

Gestern Abend beleidigte und schlug ein Unbekannter zwei Frauen in Kreuzberg. Ersten Ermittlungen zufolge liefen die beiden, 35 und 36 Jahre alt, kurz nach 18 Uhr Hand in Hand aus dem U-Bahnhof Möckernbrücke, als sie von dem Unbekannten zunächst homophob beleidigt worden seien. Anschließend habe der Mann beide geschlagen, bevor er in den Park am Gleisdreieck flüchtete. Das Paar trug leichte Verletzungen davon; eine medizinische Behandlung lehnte es ab.

Polizeimeldung vom 13.08.2018
Friedrichshain-Kreuzberg
Nr. 1674