Donato Plögert & Cathrinsche

VelsPol Berlin-Brandenburg unterstützt CD-Projekt - Ein Lied gegen Homo- und Transphobie

 

Am vergangenen Donnerstagabend präsentierte der Berliner Sänger Donato Plögert zusammen mit Cathrinsche die CD "Liebe lässt sich nicht verbieten" in der AHA Berlin.

Es ist ein Lied gegen Homo- und Transphobie. Der Sänger Donato Plögert hat gemeinsam mit dem in Moskau beheimateten Künstler DIK diesen Song aufgenommen. Er soll auf die immer weitergreifende Homophobie in Russland und in anderen Ländern aufmerksam machen. Premiere fand dieser Song im Sommer während des diesjährigen Christopher Street Days in Berlin. Die CD wurde unter der Mitwirkung verschiedener Personen, Vereine und durch Spendengelder produziert.

Mitglieder unseres Landesverbandes leisteten zum Gelingen des CD-Projektes einen kleinen Beitrag. Eine Danke hier an Angelika, Heike, Rafael und Sandro. Aber auch unsere Kollegin Jana aus Brandenburg, die es sich nicht nehmen ließ ihren Beitrag zu leisten.

Auch durch unseren Bundesverband konnte im Rahmen eines Folgeprojektes der 7. Konferenz der European Gay Police Association ein kleiner Beitrag geleistet werden. Die Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen in den osteuropäischen Staaten stand in diesem Jahr im Fokus der Tagung.

Während der CD-Präsentation bekam unserer Landesvorsitzender die Gelegenheit die Gründe, für die Unterstützung des Projektes darzulegen. Marco verwies u. a. auch auf die aktuelle Situation von LGBT* in vielen osteuropäischen Länder insbesondere in Russland, in Serbien und in der Ukraine. Wir hoffen, dass das Lied einen kleinen Beitrag gegen Homo- und Transphobie leisten wird und den Aktivsten vor Ort zeigt, wir sind an ihrer Seite und unterstützen auch von hier aus ihre Arbeit.

Die Erlöse der CD gehen in gleichen Teilen nach Moskau und St. Petersburg, wo Selbstverteidigungskurse für Schwule und Lesben angeboten werden. Donato Plögert hierzu in der aktuellen BOX: "Die meisten Szene-Etablissements haben ja inzwischen in Russland Türsteher. Doch wer schützt die Schwulen und Lesben nachts auf ihrem Weg zurück nach Hause? Daher möchten wir mit den Einnahmen kostenfrei diese Kurse anbieten."

Quelle Fotos: Kai van Rattenhusen