Empfang Rathaus

In diesem Jahr fand vom 18. Juni bis zum 21. Juni 2014 die 7. Konferenz der European Gay Police Association unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit in Berlin statt. Organisiert und durchgeführt wurde diese vom Verband lesbischer und schwuler Polizeibediensteter in Deutschland. Der Landesverband Berlin-Brandenburg unterstützte tatkräftig während der Vorbereitungsphase und während der Konferenz.

Kooperationspartner waren u. a. die Polizei Berlin und das Polizeipräsidium Land Brandenburg.

Hier einige bildliche Impressionen der Tagung: EGPA-Tagung

Ein umfangreicher Pressespiegel unter www.egpa2014.com

VelsPol Team

Ende August Anfang September fanden gleich zwei Tage der offenen Tür der Polizei statt. Zum einen der 2. Tag der offenen Tür im Polizeipräsidium Land Brandenburg in Potsdam am 29. August und der 37. Tag der offenen Tür der Polizei Berlin am 07. September. An beiden präsentierte sich natürlich auch unser Landesverband mit jeweiligen Informationsständen. In Berlin gemeinsam mit den Ansprechpartnern für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Polizei Berlin und der Polizeidirektion 3 und dem Projekt MANEO.

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Eine Woche lang tourten Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender wieder durch das Land Brandenburg. Einen Auftakt fand die 15. T*our am 06. September 2014 in Potsdam. Vertreter unseres Landesverbandes unterstützten mit Ihrer Anwesenheit das Anliegen der vom Verein AndersARTiG e. V. organisierten Aufklärungskampagne. In diesem Jahr wurden die Landkreise Märkisch-Oderland und der Barnim besucht.

Tabelle

SPD lobt Status quo - CDU bleibt vage 

Brandenburger LINKE, FDP und Grüne für Aktionsplan gegen Homophobie und Transphobie

Anlässlich der Landtagswahl in Brandenburg am kommenden Sonntag haben der Verein lesbischer und schwuler Polizeibediensteter Berlin-Brandenburg (VelsPol) und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) die bisher im Parlament vertretenen Parteien zu ihren politischen Plänen befragt.

Bei bundespolitischen Themen, wie z. B. der rechtlichen Gleichstellung homosexueller Paare, sind sich alle Parteien - mit Ausnahme der CDU - im wesentlichen einig. Bei den landespolitischen Themen ergibt sich ein differenziertes Bild. SPD und CDU bleiben bei ihren Antworten häufig vage, wobei die SPD vor allem den Status quo lobt und eine eigenständige Erfassung von homophoben und transphoben in der Kriminalstatistik ablehnt. Zugleich sprechen sich bisher nur  LINKE, FDP und Grüne für einen Aktionsplan gegen Homophobie und Transphobie aus.

LSVD und VelsPol begrüßen das in der auslaufenden Legislaturperiode verabschiedete Lebenspartnerschaftsanpassungsgesetz. Beim aktiven Kampf gegen Homophobie und Transphobie sehen beide Organisationen aber einen großen Entwicklungsbedarf in Brandenburg.

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"Liebe lässt sich nicht verbieten!" - Ein Lied gegen Homophobie. Der Sänger Donato Plögert hat gemeinsam mit dem in Moskau beheimateten Künstler DIK diesen Song aufgenommen. Er soll auf die immer weitergreifende Homophobie in Russland und in anderen Ländern aufmerksam machen.

Der Song wird in drei Sprachen gesungen - englisch, deutsch und russisch. Die Musik wurde von Christian Bruhn, der u. a. mit den Liedern "Mamor, Stein und Eisen bricht", "Wunder gibt es immer wieder", "Liebeskummer lohnt sich nicht" und auch mit dem Soundtrack für "Captain Future" deutsche Musikgeschichte geschrieben hat, komponiert.

Verleihung

In diesem Jahr fand vom 18. - 21. Juni in Berlin die 7. Konferenz der European Gay Police Association (EGPA) unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin statt. An dieser Tagung nahmen über 200 Teilnehmer*innen aus über 13 europäischen Staaten und Israel teil.

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Am heutigen Montag tagte der Ausschuss für Inneres, Sicherheit und Ordnung des Berliner Abgeordnetenhauses in der Ausbildungs- und Fortbildungszentrale der Berliner Polizei in Spandau. Auf der Tagesordnung des Ausschusses stand u. a.  der Antrag der Fraktion DIE LINKE über die Vollständige Gleichbehandlung von Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft – Gesetz zur Änderung des Landesbesoldungsgesetzes (LBesG) und des Landesbeamtenversorgungsgesetztes (LBeamtVG). Entsprechende Anträge wurden auch durch die Fraktion Bündnis90/ Die Grünen eingebracht. Durch die Regierungskoalition wurde hierzu ein Änderungsantrag zur Beratung vorgelegt. Mit diesem gemeinsamen Änderungsantrag wollen SPD und CDU  die Gleichbehandlung für den Zeitraum vom 1. August 2001 bis zum 2. Dezember 2003 jedoch auf Ansprüche beschränken, die im jeweiligen Kalenderjahr geltend gemacht wurden.